Wachsjacken

Outdoorkleidung für alle Wetterlagen

Outdoorbekleidung - Kleidung in mehreren Schichten

Der Markt für Outdoorbekleidung wird dominiert von modernen Materialien, die auf Gewichtsersparnis und optimale Funktion unter den schwierigsten Bedingungen ausgelegt sind. Welches Prinzip jedoch seit Jahrzehnten Gültigkeit hat, ist das Prinzip der Zwiebel.

Kleidung nach dem Schichtprinzip

Genau wie bei einer Zwiebel ist das Bekleidungssystem bestenfalls in unterschiedlichen Schichten aufgebaut. Was man bei Outdooraktivitäten unbedingt vermeiden möchte, ist von Schweiß durchfeuchtete Outdoorkleidung. Im Zusammenhang mit fallenden Temperaturen und Wind kann der Körper so unangenehm auskühlen. Jedoch lassen sich Aktivitätsgrad und auch das Wetter während einer Tour nicht immer voraussagen. Der Morgen startet im flachen Gelände bei Regen und der Tag endet mit einem steilen Anstieg bei Sonnenschein. Unterschiedliche Bedingungen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Bekleidung, denen man optimal mit hoher Flexibilität im Ablegen oder Anlegen zusätzlicher Schichten begegnet.

Die Bedeutung der ersten Schicht

Schon der ersten Schicht, der Unterwäsche, kommt eine wichtige Funktion zu. Sie darf den Schweiß, der bei Anstrengung entsteht, nicht aufsaugen, sondern muss diese vom Körper wegführen. Schnell trocknende, leichte Materialien sind hier die Wahl und Baumwolle ist die denkbar schlechteste Alternative. Wer jedoch Synthetikstoffe auf der Haut nicht vertragen kann, hat die Auswahl zwischen Mischgeweben oder kann zu Merino Produkten greifen, welche hervorragende Eigenschaften aufweisen. Die Wolle dieser besonderen Schafart ist sehr leicht, schnell trocknend und erfüllt überdurchschnittliche Isolationseigenschaften. Bei kühleren Temperaturen ist ein Unterhemd ebenfalls zu empfehlen. Auch eine lange Unterhose schützt vor Wärmeverlust.

Die Isolationsschicht beeinflusst das Körperklima

Die nächsten Schichten hängen von der Außentemperatur ab. Ist man im Sommer unterwegs, reicht oftmals ein funktionales T-Shirt, welches ebenfalls schnell trocknet und kurze oder halblange Outdoorhosen, die gleiche Eigenschaften erfüllen. Sinkt die Quecksilbersäule weiter ab, kommen zusätzlich ein langärmliges Hemd und lange Hosen zum Einsatz. Ein zusätzlicher, winddichter Softshell schützt den Körper vor Auskühlung bei starken Winden. Ein normaler Fleece ist zu porös, sodass er ohne entsprechende Kombination mit einem winddichten Obermaterial, beispielsweise einer Regenjacke, nicht genügend Isolation bei stärkerem Wind bringt. Die beste Isolation erfüllt immer noch Daune. In vielen Fällen reicht schon eine Weste aus, die den Oberkörper schützt und einem Wärmeverlust vorbeugt. Daunenwesten erfüllen hervorragende Dienste bei gleichzeitig geringem Gewicht. Über den Kopf verliert man bekanntlich die meiste Wärme. Eine Mütze ist bei Kälte ein oft unterschätzter Faktor.

Die Wetterschutzschicht hält den Regen fern

Eine Regenjacke gehört grundsätzlich bei allen Touren ins Gepäck. Sie hält neben Regen auch Wind vom Körper fern und bringt mit einem Fleece kombiniert optimale Eigenschaften und Multifunktionalität. Viele Membranen erfüllen heute die Voraussetzung gleichzeitig wasserdicht aber auch atmungsaktiv zu sein. Bei etwas wärmeren Temperaturen hat allerdings auch die Atmungsaktivität Grenzen und es ist wieder wichtig, entweder Schichten abzulegen oder aber für genügend Belüftung zu sorgen. Viele Regenjacken verfügen über Lüftungsschlitze, die mit einem Reißverschluss verschlossen werden können.