Funktionsunterwäsche - Underwear für Sportler
Richtig schwitzen mit Funktionsunterwäsche
Die so genannte „erste Bekleidungsschicht“ wurde lange Zeit vernachlässigt. Es gab schon lange atmungsaktive Jacken für Sportler, während die Unterwäsche immer noch aus Baumwolle gefertigt wurde. Erst relativ spät wurde von den großen Herstellern dieser Schwachpunkt erkannt. Was hilft die beste funktionelle Sportbekleidung, wenn die Unterwäsche darunter den ganzen Schweiß aufsaugt und so für eine Auskühlung des Körpers sorgte.
Funktionsunterwäsche für Sportler muss aus Kunstfasern gefertigt sein. Am besten haben sich dabei Polyamid, Polyester und Polypropylen bewährt. Diese Kunstfasern ziehen den Schweiß an und geben ihn an die Textiloberfläche weiter. Hier kann er verdunsten oder wird in die zweite Bekleidungsschicht weitergegeben. Daher sollte vor dem Kauf auf den Waschhinweis geschaut werden. Dieser befindet sich an der Innenseite der Wäsche und informiert darüber, aus welchen Materialien die Sportunterwäsche besteht. Wenn es sich um ein Mischgewebe mit Naturfasern handelt, ist diese Unterwäsche für den Sport weniger geeignet.
Für die Beanspruchungen der unterschiedlichen Sportarten, wird mittlerweile spezielle Unterwäsche gefertigt. Als Faustregel gilt: Je dicker die Funktionsunterwäsche ist, umso langsamer trocknet sie. Wer Alpinski oder Snowboard fährt ist mit einer dicken Sportunterwäsche aus Funktionsmaterialien ideal bedient. Läufer sollten dünne Funktionsunterwäsche tragen, da diese den Schweiß schneller abgibt. Beim Kauf der Sportunterwäsche sollte auch darauf geachtet werden, wie die Passform ist. Renommierte Hersteller sorgen mit speziellen Einsätzen, beispielsweise an den Knien, für einen verbesserten Tragekomfort der Sportunterwäsche.
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