Wachsjacken

Reitweste mit Protektoren oder Airbag

Wie muss eine Reitweste beschaffen sein

Sicherheit geht vor - dies gilt auch beim Pferdesport, und deshalb ist neben einem gut sitzenden, hochwertigen Reithelm eine Sicherheits-Reitweste unbedingt vonnöten. Doch wie muß eine gute Reitweste beschaffen sein? Im Handel gibt es zahlreiche Varianten in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen, auch hier gilt: günstig ist nicht unbedingt auch gut!

Grundsätzlich unterscheidet man "normale" Reitwesten, die lediglich über der Wirbelsäule dicker gepolstert sind, von sogenannten Protektoren. Reitprotektoren sehen aus wie kleine Panzer, die so am Körper getragen werden, dass die komplette Wirbelsäule gschützt ist. Im Inneren bestehen diese Protektoren an den geschützten Stellen aus einem weichen Schaumstoffkern, außen aus extrem widerstandsfähigen Hartplastik. Die Bewegungsfreiheit wird durch die Protektoren ein wenig eingeschränkt und man sitzt quasi gezwungenermaßen immer gerade, jedoch schützen sie bei Stürzen die Wirbelsäule hervorragend.

Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten Protektores ist, immer auf die richtige Größe zu achten und den Protektor so auszuwählen, dass er fest und sicher sitzt und variabel verstellt werden kann. Reit-Protektoren, die lediglich mittels eines Gummibandes gehalten werden und ansonsten keinerlei Möglichkeiten bieten, sie zu befestigen, sollten nicht erworben werden. Mindestens im Lendenbereich sollte ein Klettverschluß oder ähnliches vorhanden sein, um den Protektor sicher bei einem Sturz halten zu können.

Reitwesten mit Airbag

Ganz neu auf dem Markt sind sogenannte Reit-Airbags; bei diesem ausgeklügelten System wird vollkommene Bewegungsfreiheit in jeder Gangart geboten und der Reiter wird trotzdem hervorragend geschützt. Der Airbag ist hier in eine Weste eingebaut und kann somit nahezu unbemerkt getragen werden. Mittels einer Spiralschnur wird der Reiter am Sattel "gesichert". Verliert er den Kontakt zum Pferd, wird der Airbag innerhalb von Sekundenbruchteilen aktiviert. Der Reiter wird so von Halsansatz bis zum Steißbein sicher geschützt. Der Clou: einmal aktiviert, kann die Weste trotzdem wiederverwendet werden; lediglich die Gaskartusche des Airbags muß erneuert werden.

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