Wachsjacken

Campingkocher Gas oder Benzin

Wer als Camper unterwegs ist und unabhängig von den zwar leckeren aber teuren Angeboten der Gastronomie sein möchte, bereitet sich sein Mahl mit dem Camping-Kocher. Vier grundsätzliche Alternativen stehen zur hier Auswahl: Gas, Spiritus, Benzin oder Petroleum.

Das Basismodell

Spiritus mag als relativ träger Brennstoff manchen Menschen sympathischer sein als Gas oder Benzin, dafür liefert er auch etwas geringere Hitze. Trotzdem – für Teewasser, zum Erwärmen einer Dose Ravioli oder der Zubereitung von Instantnudeln sind Spirituskocher schon praktisch.

Zügige Hitze mit windstabiler Flamme

Richtig Kochen geht am besten mit Gas- oder Benzinbrennern. Wer sich für Gas entscheidet, muss berücksichtigen, dass der Brennstoff in abgelegenen Gegenden nicht so einfach zu haben ist. Anstech- oder Ventilkartuschen sind dafür platzsparend und leicht, genau wie die dazu kompatiblen Kocher. Die passen mit ihren einklappbaren Bügeln fast in die Hosentasche. Der Aufbau mit dem Topf kann etwas wackelig sein, aber standfeste Modelle gibt es ja auch. Die sind dann allerdings auch etwas sperriger. Besteht das Transportproblem nicht, weil man mit dem Auto unterwegs ist, bietet sich ein 1- oder 2-Plattenkocher an. Die benötigten dicken Gasflaschen sind im Kofferraum gut zu verstauen. Und die Gasflammen stehen gut im Wind.

Wenn´s richtig abgeht

Benzin hat einen extrem hohen Energiegehalt. Campingkocher, die mit dem „Turbotreibstoff“ feuern, sind quasi die Profimodelle für Trecker und Bergsteiger. Denn auch im Hochgebirge und bei Minusgraden funktionieren die mobilen Feuerstellen bestens. Auch sind sie leicht im Marschgepäck unterzubringen. Nachteil der meisten Modelle: Längeres Vorheizen ist erforderlich. Genial war hingegen der Einfall, Benzinkocher zu produzieren, die alternativ mit Gaskartuschen oder sogar Petroleum betrieben werden können.