Jagdbekleidung - Jägerbekleidung
Tradition hat sich bewährt
Gerade bei der Jagdbekleidung wird dies spürbar. Was früher gut war muss heute nicht unbedingt schlecht sein. Oft werden überholte, althergebrachte "Weisheiten" von Vätersvätern im Zuge der Moderne als nicht mehr gut genug abgetan. Jedoch ist der Einzug von Neuem nicht immer von Vorteil. Der Urinstinkt des Menschen, zur Jagd zu gehen, hat auch die Jagdbekleidung geprägt. Und was da im Laufe der Zeit entstanden ist, hat durchaus bis heute Bestand.
Was uns die Jagd gab, wurde auch wieder verwendet. So ist die Jagdbekleidung des Jägers oft aus selbst erlegtem Pelz gefertigt, und jede für sich ein Unikat. Wer heute jedoch diese Art nicht mehr bevorzugt, (allein aus Kostengründen) der wird jedoch mindestens in Loden anzutreffen sein. Der Loden zeichnet sich durch einige bei der Jagd unverzichtbare Eigenschaften aus. Die wichtigste ist, dass der Loden "leise" ist. Die Bewegung des Jägers, wenn er mit seiner Büchse in Anschlag geht, wird vom Lodenmantel völlig absorbiert.
Des weiteren ist Loden absolut winddicht, und für die Zeit des Ansitzes auch wasserfest. Ebenso wie der Mantel ist auch die Kopfbedeckung meist aus Loden, bei feineren Anlässen wie z.B. Ehrungen verdienter Jägerkameraden auch aus Samt.
Ebenso ist bei der Jagdbekleidung die Farbe wichtig. Es werden fast ausschließlich Grüntöne von den älteren Kameraden getragen und akzeptiert. Die "Jugend", welche mittlerweile den Wald erobert, macht sich auch gern die Tarnung des Militärs zunutze, und trägt auch deren Ausrüstungsgegenstände.
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